Sommer 2026 – Urlaubswoche 2

Am Sonntag musste mein Bruder zurückfahren um eine Woche zu arbeiten. Nun war ich also eine Woche auf mich alleine gestellt. Da ich es hasse von Hand Geschirr zu spülen, blieb die Küche kalt. An drei Tagen habe ich mir etwas vom Camping-Kiosk geholt, an anderen Tagen war noch Proviant von den Radtouren übrig, den ich unterwegs nicht geschafft hatte, weil ich aufgrund der Hitze so viel getrunken hatte, dass der Hunger unterwegs fehlte. Im Prinzip habe ich versucht jeweils einen Aktiv-Tag mit einem Relax-Tag abzuwechseln. Das hat trotz der großen Hitze mit bis zu 33 °C und kaum Schatten am Platz um den Wohnwagen herum gut geklappt.

Diese „Steinburgen“ am Seeufer gab es auf der anderen Seite des Sees, ca. fünf bis zehn habe ich gezählt (je nachdem ab welcher Größe man es als solche zählen mag). Die größte und geräumigste hatte ich an diesem Tag besetzt. 🙂

Das war eine wirklich traumhafte Tour!

Danach folgte wieder ein Entspannungstag am See in meiner Strandburg.

Zu heiß um richtig aktiv zu sein abseits des Sees. Diesmal war die größte Strandburg schon besetzt, da musste ich auf die nächstkleinere in der Nähe ausweichen. Ich hatte das SUP meines Bruders ans Kajak angehängt, bin zur Strandburg am anderen Ufer gepaddelt und versuchte dann dort mal stehend auf einem SUP zu balancieren. An einer Stelle am See wo es kaum Zuschauer gab, haha. Reingefallen bin ich zwar nicht, aber durch das umständliche Rechts-links-Paddeln, das ständige Ausgleichen der Wellen mit den Beinen und das mehr Abtreiben als Vorankommen bei Wind wurde mir schnell klar, dass das nichts für mich ist. Aber gut, dass ich es mal ausprobiert habe.

Am Samstag kam mein Bruder zurück, wir bauten das Vorzelt ab und verstauten alles in beiden Autos. Wir wollten um 11 Uhr die Fernpassstraße nach Ehrwald nehmen, dann aber Vollsperrung wegen einer Demo gegen den Ausbau der Straße. Umleitung wäre ne laaange Strecke gewesen. Also in Reutte auf nen Aldi-Parkplatz gestellt, etwas eingekauft und Auto vollgeladen. Dann war die Straße wieder offen, aber mein Bruder latschte noch irgendwo im Ort rum. Naja, wir konnten eh erst eine Stunde später auf den neuen Campingplatz.

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