Schweden, 16.06.2018

Die Empfehlung meiner netten Badmintonkollegin hat sich voll ausgezahlt: Gestern habe ich auf einem wunderschönen, feinen, sauberen, günstigen, freudlichen Campingplatz einen tollen, romantischen Sonnenuntergang erlebt und heute ihre Heimatstadt Arvika erkundet. Ein schönes Städtchen. Ich bin froh, dass sie mich (nur indirekt durch ihr eigenes Zutun) dazu gebracht hat, den Abstecher hierher zu machen, was mich zwar 80 km von meiner eigentlichen Route, dem Sverigeleden, entfernt hat, aber das war es wert; jetzt hab‘ ich wenigstens eine konkrete Vorstellung, wenn sie sagt, sie sei in Schweden aufgewachsen. 😉

Bisschen ärgerlich war heute nur, dass ich ne halbe Stunde zu früh losgefahren und dann doch noch in die letzte Regenwolke hineingeraten bin. Dann hab‘ ich irgendwann doch noch ein Bushäuschen gefunden, aus dem mich dann aber quasi ein entweder gestörter oder betrunkener Schwede vertrieben hat, bzw. ich bin präventiv abgehauen bevor er in meine Nähe kam (er hat nämlich schon von weitem, während er den Hügel herunterkam, in sein Handy gebrüllt, abwechselnd mit normalem Tonfall – wirkte echt „strange“). Hat dann aber auch gleich aufgehört zu nieseln, sonst hätte ich meinen Platz verteidigt. 🙂


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