Planänderung 2021

Eigentlich sollte ich jetzt gerade irgendwo in Südschweden auf der Rückreise der Ostsee-Rundtour sein anstatt zu Hause diesen Blog-Beitrag zu schreiben.

So (in nur ganz leicht abgeänderter Form) fängt auch der Beitrag für letztes Jahr an, könnte man glatt kopieren. Auch dieses Jahr hat die Corona-Epidemie die Radfahrpläne komplett durchkreuzt. Mitte Mai hätte ich losfahren müssen, aber auch da waren immer noch Campingplätze geschlossen oder zu stark reglementiert und jede Woche hätten sich die Einreise- und Quarantänebedingungen der zu bereisenden Länder ändern können. Geimpft war ich zu der Zeit auch noch nicht. Also keine größere Radreise. Dabei hatte ich schon ein bisschen mit der Drohne geübt, die in Zukunft mitreisen soll:

Deshalb hatte ich mich schon Ende letzten Jahres entschlossen ein großes Gartenprojekt anzugehen und meinen 2000-Liter-Teich stark zu vergrößern (in Richtung Natur-Pool): Deutlich mehr Platz für Fische und Pflanzen und zudem eine Möglichkeit sich gelegentlich mal abzukühlen (das mit dem Klimawandel und den Hitzewellen wird sicher noch dramatischer werden) und – bei Verzicht auf Beinfreiheit – vielleicht sogar ein paar wenige Züge zu schwimmen. Schon im Winter ging es los…

Im Mai hat es dann (fünf Monate früher als geplant) ein neues teilelektrisches Auto gegeben, einen Skoda Superb iV Combi. Die Wallbox dazu wurde schon Ende März mit einer Speichererweiterung der PV-Anlage und Vorbereitung für die neue Wärmepumpe (statt Gasheizung) im Herbst montiert. Bisher bin ich über 4.000 km mit der Händler-Tankfüllung gefahren. Ansonsten (bis auf ca. 40 kWh) nur Strom aus der PV-Anlage. Eine deutliche Kosteneinsparung, vom eingesparten CO2 mal ganz abgesehen…

Inzwischen ist immerhin ein Teilabschnitt der Gartenneugestaltung erfolgreich abgeschlossen…

…und weitere Bauabschnitte haben Form angenommen:

Ein paar Tage Urlaub mit Freunden an der Ostsee waren aber auch noch drin; Zeit zum Radfahren, Baden und Kajakfahren.

Leider hat sich das Teichprojekt als viel zu umfangreich für Wochenenden und einen langen Jahresurlaub erwiesen. Zudem hatte ich mich am Ende des Urlaubs auch noch unglücklich verliebt wie seit Jahren nicht mehr, was stark negativ auf die Motivation für das Projekt, für kleinere Radtouren und ganz allgemein und generell durchgeschlagen hat.

Dann gab es doch noch einen kleinen Kontakt mit der Radtrekking-Welt, diesmal von der anderen Seite aus betrachtet. Die beiden jungen Damen machten so ne Mischung aus Radurlaub und Teleworking im Namen ihres Arbeitgebers. Eigentlich kein so schlechtes Modell, man darf reisen mit dem Rad und wird noch dafür bezahlt. Allerdings mussten sie auch einige Werbeveranstaltungen zwischendurch einlegen. 😉

Auch weil das Wetter dann ab August so schlecht war, ging es beim Teichbau nicht mehr wirklich voran. Es war dann absehbar, dass noch größere Bauphasen erst wieder nächstes Jahr bei trockenerem, wärmerem Wetter möglich sein werden. So ergaben sich dann Gelegenheiten kurzfristig mal mit dem Rennrad durchzustarten…

Das Minimalziel habe ich dann erst im September erreicht: Die ganze Erdvertiefung mal fluten. 🙂

Insgesamt passen die Höhen der einzelnen Komponenten wie Ufer, Überlauf und Dammdurchbruch, einige Nacharbeiten sind allerdings noch dieses oder nächstes Jahr erforderlich. Folie kleben (etwas zu wenig Höhe am Damm) geht zum Beispiel nur bei höheren Temperaturen, weil das Material sonst nicht weich genug ist um es faltenfrei zu bekommen.
Und dann soll das Ganze noch mit einer Mörtelschicht überzogen werden, zwei Stege mit ihren Befestigungen in Betonfundamente eingepasst werden und eine Holzterrasse gehört auch noch zu den Stegen. Genug zu tun im nächsten Jahr, so dass es im neuen Jahr wohl auch nur zu einer kleineren Radreise reichen wird. Die ursprünglich für 2020 geplante Ostseeumrundung wird wohl erst 2023 etwas werden. Bis dahin ist dann hoffentlich Corona europaweit unter Kontrolle und die erste DJI-Drohne mit ordentlicher Kameraauflösung und Vollausstattung hat hoffentlich die neue CE-Kategorisierung erhalten. 🙂


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