Ausblick 2019 und 2020

Quo vadis? Wohin geht’s die nächsten Jahre? Nach ein paar Monaten zu Hause hat mich inzwischen das Fernweh wieder gepackt…

Jetzt, wo bald wieder die ersten Weihnachtsmärkte öffnen, das Kaminfeuer wieder häufiger entzündet wird und die Tage sehr kurz werden, ist es an der Zeit sich Gedanken für das nächste Jahr zu machen und normalerweise in tiefere Detailplanungen einzusteigen.

Gedanken und Wünsche zu Reisezielen kommen im Laufe des Jahres ja immer wieder auf. Letztens bin ich über Meiers Weltreisen mal wieder über eines der drei Traumreiseländer für ne richtig große Radtour gestolpert; Kanada, Neuseeland, USA – das wäre schon richtig toll, aber logistisch mit Fahrrad, Packtaschen und Anhänger praktisch nicht durchführbar. Fliegen wäre deshalb ein Alptraum (ich finde das Flughafen-Prozedere ohne großes Gepäck schon umständlich genug). Hatte mal darüber nachgedacht per Container-Mitbenutzung über eine Schifffahrtslinie den ganzen Krempel vorauszuschicken in die USA. Ist nur leider nicht so einfach an Atlantik- und Pazifikküste eine Reederei zu finden, die einen Linienverkehr an die deutsche Küste unterhält. Naja, dieser Traum muss wohl noch weiter reifen. 😉

Zur Zeit fehlt auch das nötige Kleingeld dazu, denn es stehen für 2019 noch ein paar Hausrenovierungen und -aufrüstungen an (Photovoltaik-Anlage im Januar oder Februar einschließlich Umsatzsteuervoranmeldung jeden Monat in 2019, Einbau Teich und Bachlauf im Frühjahr, Carport streichen und begehbar machen und Teile des Hauses streichen im Sommer). Genug zu tun und finanziert werden will das auch erstmal. Obwohl Radtrekking ja eigentlich nicht teuer ist im Vergleich zu vielen anderen Urlaubsarten (wenn man nicht gerade durch Skandinavien fährt wie die letzten beiden Jahre), brauche ich kommendes Jahr ein günstiges Reiseland!

Infolge der Sparmaßnahmen muss leider auch das neue berggängigere Fahrrad, das ursprünglich für 2019 geplant war und Voraussetzung für bergige Regionen mit Anhänger ist, noch zwei (oder drei) Jahre warten. Das bedeutet nun also, dass 2019 eine eher kürzere und kostengünstige Tour von 2-4 Wochen ansteht; wahrscheinlich werde ich unsere niederländischen Freunde besuchen und dieses Land für längere Zeit „abhaken“ (schön flach und anhängergeeignet ist es ja). Hatte 2015 mit Frau P. auch nur Nord-Holland befahren, d.h. die Mitte und der Süden ist noch Neuland für mich. Und weiße Flecken auf der Landkarte müssen eliminiert werden! 😉

2020 wollte ich die große Ostseeumrundung inkl. russische Nordmeergrenze und erneut Nordkap angehen. Norwegen schaffe ich aber nicht mit Anhänger und Rohloff-Schaltung. Also wird es die kleine Ostseeumrundung direkt an der Küste entlang über Polen, die baltischen Staaten, Finnland und in Schweden mit kleinen Abstechern ins Landesinnere zurück. Möglicherweise kann ich meinen Arbeitgeber dabei überzeugen einer gemeinnützigen Organisation pro gefahrenen Kilometer eine bestimmte Summe zu spenden – mein Chef hatte da zumindest mal was in der Richtung angedeutet…

Bis dahin ist dann auch noch etwas Zeit sich technisch noch etwas ausgefeilter aufzustellen: Das Bloggen mit Tablet nervt ein wenig, denn Android und die ältere Tablet-Hardware schränken das Handling mit Bildern aus der Kamera, den Verkleinerungsworkflow zur Reduzierung der Bildauflösung zur Verringerung des Datenvolumens und das Schreiben schon etwas nachteilig ein. Eigentlich müsste hier ein kleines, aktuelles Notebook in der Ein-Kilogramm-Klasse her. Zusätzlich träume ich ja auch immer noch von der Reisedrohne um neben GoPro-Aufnahmen auch Luftbilder und Videosequenzen festzuhalten. Platz habe ich auf/in meinem Anhänger dafür ja schon vorgesehen. Mittelfristig würde ich dann gelegentlich auch kleinere Videoclips als Reisezusammenschnitte erstellen wollen. Ist leider nur sehr zeitaufwändig und auch kostenintensiv…

Rückblickend auf die letzte siebenwöchige Reise in Schweden kann ich sagen, dass der Ausbau der Elektrik rund um den Anhänger sehr gut aufgegangen ist. Dank Solarpanel und zweier Nabendynamos (bis zu 20 Watt) am Anhänger (und einem am Fahrrad) hatte ich eigentlich immer massig Strom übrig in meinen Akkus, was natürlich auch an dem sehr sonnigen Sommer lag. Wenn dann ein Notebook und eine Drohne dazukommen, dann wird es wahrscheinlich gerade so reichen.

Ich wünsche meinen Lesern ruhige und möglichst stressfreie Vorweihnachtstage!



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