Die dritte Woche am Stück. Nun richtig im Gebirge bzw. am Fuß eines Gebirges, wo an jeder Stelle ein Wanderweg beginnt, will mein Bruder den Fokus wohl eher aufs Wandern verlegen. Los ging es aber trotzdem mit einer kleinen Radtour, die unterwegs allerdings spontan zu einer großen Tour ausartete. Einen Tag später wanderte mein Bruder in Richtung Zugspitze, ich blieb auf dem Campingplatz um hier mal den ganzen liegen gebliebenen Digitalkram (diesen Blog, haha) aufzuarbeiten. Es war doch einiges an Regen und Gewitter im Laufe des Tages angesagt, da dachte ich, eine längere Radtour macht keinen Sinn. Allerdings hat es bis jetzt um 15 Uhr nur ein bisschen getröpfelt. Wettervorhersage in den Bergen – ein Glücksspiel.
Nach einem Entspannungs- und Erholungstag für mich (mein Bruder kletterte derweil die halbe Zugspitze übers Geröllfeld bis zum Beginn der Leitern hoch) und einem Unwetterabwettern mit durchgebogener Vorzeltstange wegen Wassersackbildung und total durchnässtem Vorzeltuntergrund ging es dann am nächsten Tag auf die Ehrwalder Alm und weiter bis zur Pestkapelle, wo wir dann wegen meiner beginnenden Blasenbildung umdrehten. Sonst wäre zeitlich sogar neben der Ehrwalder Alm noch eine weitere Alm drin gewesen. Aber beim Abstieg hörte man dann auch schon Gewittergrollen und es wurde dunkel am Himmel, von daher war es sicherer umzudrehen (wenn auch dann später nur etwas Regen kam).
Nach einem Pausentag zur Regenerierung (der auch dem Regen geschuldet war) ging es an eine kleine Fahrradrunde.
Zum Abschluss des Urlaubs die beste Wanderung der gesamten drei Wochen:
Bei einer Rast am Seebensee sind wir mit einer Familie ins Gespräch gekommen. Die Frau lieh mir eine Schere aus ihrem Verbandskasten; damit konnte ich einen Teil der Innenbeschichtung meines Schuhs herausschneiden, der sich gelöst und überlappend verklebt hatte. An der Stelle begann sich nämlich wieder eine Blase zu bilden. Diese Frau hat mir die Wanderung gerettet. 🙂
Und morgen geht es dann auch schon wieder nach Hause in den Norden Deutschlands…






