Schweden 2018 komplett

Das war ein holpriger Start! Mehrere Tage bis nachts um halb fünf die Planungen vorangetrieben und dann am letzten Tag die Packliste abgearbeitet. Bis dann am 01. Juni vollends alles eingeräumt und geregelt war, war es auch schon 14 Uhr bei Abfahrt.

Dann gab es auch noch letzte Modifikationen am Anhänger vorzunehmen.

Hier die Tourübersicht:

Völlig ungeübt startete ich mit 40 kg Gepäck (bei 20 kg Leergewicht des Anhängers). Nach 60 km brachte mich nur noch die reine Willenskraft voran… 😉
Durchschnittsverbrauch 4 Liter auf 80 km – wie ein mittlerer Diesel bei Überlandfahrt. 😃

Hier noch zur abschließenden Information die geplante Gesamtroute, ca. 3.000 km in 7 Wochen. In der ersten Woche genieße ich die geschätzte Begleitung von Frau P., also von Trelleborg bis Göteborg. 🙂

Nach kurzer Besichtigungsphase in Lübeck holte ich heute Frau P. vom Bahnhof Lübeck-Kücknitz ab.

Zusammen ging es dann zur Fähre. Dort funktionierte irgendwie gar nichts; die Tickets zum Precheckin ausdrucken ging dann zwar irgendwann, allerdings war eine der beiden Schlüsselkarten zur Kabine ungültig. Die Leute nach uns bekamen gar keine Tickets mehr – Papier alle? Und die Ausschilderung war ne Katastrophe – wir haben einige hilfesuchende Autofahrer getroffen. Und auch LKWs fuhren in die falsche Spur und mussten rückwärts zurück. Alles nicht so toll organisiert. Man merkt wohl, dass am Skandinavienkai der Umsatz mit Gütern und nicht mit Touristen gemacht wird. 🙂

Die Route und ein kurzes Filmchen:

Jetzt ist es 20:30 Uhr und ich sitze bei Sonnenschein und kurzärmelig mit einer leichten Brise um die Ohren am Strand des schönen Campings in Lomma. Dieser wurde mir (wie auch ein paar andere) von einer netten Badminton-Kollegin, die 17 Jahre in Schweden aufwuchs und gelebt hat, im Vorfeld empfohlen. Der erste Tipp war schonmal perfekt: Klein, tolle Lage, unkomplizierter Platzwart, mit knapp 15 Euro pro Person günstig und kostenlose Duschen. Was will man mehr nach einem langen Tourtag?!

Wenn es mittags zu heiß ist um sich und die vielen Gepäckkilos zu bewegen, dann macht man eben ein paar Pausen mehr. Oder gleich eine Siesta – die eher geringe Anzahl von 60 Kilometern heute machte es möglich.
Der Camping heute ist in Ordnung, wenn auch teuer: Wir mussten (auf der Zeltwiese!) zwei „Slots“ für zwei Zelte bezahlen, angeblich wegen Sicherheitsvorschriften. Die Zelte durfen wir dann aber überall auf der Zeltwiese hinstellen, also auch direkt nebeneinander, auf eine Parzelle (wenn diese überhaupt ersichtlich wären). Hört sich ein wenig nach Geldschneiderei an…

Heute hatte ich etwas Bedenken wegen der zu fahrenden 80 km und ob wir das bei dem Gegenwind schaffen. Also erstmal Waschtag am Morgen verschoben und Helsingborg besichtigt. In größeren Städten lässt man erfahrungsgemäß viel Zeit liegen und als wir da wieder raus waren, war es schon spät. Aber wir waren dann doch akzeptabel um 19:45 Uhr am Campingplatz und zwischendrin hatte die Zeit sogar noch für eine nette längere Unterhaltung mit einer netten schwedischen Outdoor-Begeisterten gereicht.

Wo es rauf geht, da geht’s auch wieder runter: Die Steigungen verhalfen mir heute zur alpenverdächtigen Höchstgeschwindigkeit von 62,2 km/h!

Gestern hat mir die süße Bilderbuch-Schwedin, die sehr taffe bewundernswerte Trekking-Touren unternimmt (die ich nicht durchhalten würde), nach ihrem Erdbeer-Einkauf erzählt, dass der Schwedische Nationalfeiertag am 6. Juni (früher Flaggentag ohne Feiertag) traditionell mit Erdbeeren begangen wird – also haben meine Begleitung und ich uns daran auch gehalten. 😉

Heute verdanke ich einem netten hilfsbereiten schwedischen Ehepaar, dass ich nicht ungeduscht in den Schlafsack kriechen musste: Sie ließen mich in ihrer gemieteten Hütte auf dem Campingplatz duschen weil die Camping-Rezeption schon um 18 Uhr unbesetzt war und keine Alternative für ihr beschissenes Schließsystem für Spätankommer vorsah. Wobei 18 Uhr jetzt ja mal nicht spät ist! Naja, Glück im Unglück…die Frauen-Toilette hat uns jetzt jemand aufgemacht und einen Keil eingelegt. Mal sehen, ob der morgen früh noch steckt wenn Steffen eilig aus dem Zelt muss… 😉

Heute bin ich schon um 7:30 Uhr aufgestanden, da ich dachte es wäre Zeit für den ersten Waschtag. Man muss das Wetter ausnutzen, solange es noch so sonnig ist um alles unterwegs auf dem Rad trocknen zu können.

Im Gegensatz zu gestern hatten wir heute Glück mit dem Camping: Der Campingplatz in Göteborg wurde mir zwar empfohlen, allerdings mit dem Zusatz „nicht billig“. Was haben wir bekommen? Zum skandinavischen Spottpreis von 7 € pro Person warme Duschen und superschnelles WLAN inklusive. Plus Zeltplatz quasi direkt am Strand. Läuft bei uns… 🙂

Heute (planmäßig) die Mitfahrerin eingebüßt und „an der Fähre abgeliefert“. Jetzt heißt es sich wieder ein wenig umzustellen; es fehlt die Möglichkeit sich gleich jemandem über die erlebten Eindrücke mitzuteilen, dafür ist man freier in der Wahl von Pausen, Einkaufen, Wegen und solchen Dingen. Hat beides Vor- und Nachteile. Jedenfalls war es schön die sieben Wochen nicht komplett alleine zu fahren.

Ich glaube, ich habe noch nie in einem Land in so kurzer Zeit so viele Leute getroffen, die entweder in Schweden leben und aus Deutschland kommen (z.B. studieren wollen und bei der Berufsfeuerwehr in Göteborg hängengeblieben) oder verwandschaftliche Beziehungen nach Deutschland (oder Schweden) haben. Finde ich irgendwie interessant…

Heute gab’s den ersten Regen (für mich seit Anfang der Tour und für das Gebiet hier seit Anfang Mai wohl). Wollte ja ganz früh los um die 100 km vor 19 Uhr zu schaffen (Wettervorhersage), hat aber nicht geklappt, weil ich nicht so gut geschlafen hatte. Habe auch etwas Halsschmerzen momentan. Trotzdem lief die Strecke gut und der Campingplatz vor Trollhättan war relativ früh erreicht. Und ich habe dabei nur die Vorboten des Regengebiets abbekommen.

Heute also der erste fast durchgehende Regentag. Macht eher wenig Spaß. Glücklicherweise hatte ich nur 40 km auf dem Zettel. Und laut Regenradar ist das Hauptgebiet jetzt durch. Allerdings kreiselt das Tief hier gefühlt mehr um sich selbst als ich das sonst von unterwegs kenne, so dass wahrscheinlich die gleichen Wolken nochmals um die Kurve kommen. 🙂

Heute war ich nach den 67 km so früh am Zeltplatz (und die Sonne steht hier so lange am Himmel), dass ich nach der Tagesetappe noch Wäsche waschen konnte. Und die Bäume standen exakt so, dass von der endlich mal nicht umsonst mitgeführten Wäscheleine genau 2 cm übrig blieb als beide Kntoten gemacht waren. Perfekt. Man freut sich unterwegs sehr über die kleinen Dinge… 🙂

Jetzt bin ich schon mehrere Tage auf dem Sverigeleden unterwegs und es wird immer hügeliger: 21 Prozent Steigung sagte das Schild an, waren aber zum Glück dann doch „nur“ 12 Prozent. Blöderweise musste ich einen Teil davon in Regenjacke fahren, da wird man ruckzuck von außen und innen nass. Bin gerade etwas erkältet und habe mir deshalb Paprika, Zwiebel und Pilze eingekauft und das Hackfleisch-Spaghetti-Fertiggericht ordentlich mit meinem Gaskocher (und einigen Köttbullars) aufgepimpt. Gemüse dünsten geht sogar sehr zügig im Vergleich zu Nudeln kochen.

Heute Ruhetag!
Morgens um 5 Uhr hab‘ ich mir die Wetterlage angesehen und entschieden einen Tag Pause zu machen. Es wehte ein stärkerer kalter Wind und die Aussichten waren zu schlecht. Das hilft hoffentlich auch gegen meine Erkältung und nach zwei Wochen und 850 km dürfen die Beine auch mal ruhen. Morgen wird sich dann zeigen, ob eher „Wer rastet, der rostet!“ oder „In der Ruhe liegt die Kraft.“ gilt. 🙂

Bin dann wieder ins Bett (nachdem ich mir den dicken Schlafsack aus dem Anhänger geholt habe) und war heute nur 4-5 km zum Einkaufen mit dem Rad weg. Habe ausführlich gefrühstückt und Nachrichten gelesen. Jetzt wird es Zeit für ein Mittagsnickerchen…
Eigentlich hätte es um 12 Uhr regnen sollen, aber der Wetterbericht scheint hier eher ungenau zu sein bzw. Vorhersage und Niederschlagsradar passen oft nicht so ganz zusammen. Mal sehen, ob es dann ab 15 Uhr bis Mitternacht praktisch durchregnet oder ob das auch nicht so eintritt wie vorhergesagt.

Hatte gestern nette Unterhaltungen im Aufenthaltsraum des Campings in Åmål mit einem älteren österreichischen Pärchen, die von Österreich bis nach Lappland hochfahren (und wieder bis Deutschland zurück) und einem anderen Ehepaar aus dem Allgäu, das früher auch verrückte Radreisen unternommen hat und sich in Skandinavien gut auskennt. Nach meinen zwei Norwegentouren und der jetzigen Schwedentour kann ich langsam nachvollziehen, warum es einen immer wieder hier herzieht.
Wenn es nur nicht so teuer wäre: Mittlerweile gebe ich ca. 40 € pro Tag aus, davon 20 € für Lebensmittel. Naja, wenigstens habe ich gestern den Bescheid bekommen, dass die KfW-Bank meinen Förderantrag genehmigt hat und für den verbesserten Einbruchschutz zu Hause ca. 700 € zum Monatsende überweist. Damit komme ich dann wieder ein paar Tage weiter… 😉

Beim Losfahren kurz vor 10 Uhr in Åmål fielen mir die vielen gut gekleideten Menschen auf, die sich um zwei Kirchen drängten. Hab‘ ich mal nachgefragt – es wurde würdevoll der letzte Schultag vor den Sommerferien gefeiert. Bei uns ging das nie so stilvoll zu…

Die Empfehlung meiner netten Badmintonkollegin hat sich voll ausgezahlt: Gestern habe ich auf einem wunderschönen, feinen, sauberen, günstigen, freudlichen Campingplatz einen tollen, romantischen Sonnenuntergang erlebt und heute ihre Heimatstadt Arvika erkundet. Ein schönes Städtchen. Ich bin froh, dass sie mich (nur indirekt durch ihr eigenes Zutun) dazu gebracht hat, den Abstecher hierher zu machen, was mich zwar 80 km von meiner eigentlichen Route, dem Sverigeleden, entfernt hat, aber das war es wert; jetzt hab‘ ich wenigstens eine konkrete Vorstellung, wenn sie sagt, sie sei in Schweden aufgewachsen. 😉

Bisschen ärgerlich war heute nur, dass ich ne halbe Stunde zu früh losgefahren und dann doch noch in die letzte Regenwolke hineingeraten bin. Dann hab‘ ich irgendwann doch noch ein Bushäuschen gefunden, aus dem mich dann aber quasi ein entweder gestörter oder betrunkener Schwede vertrieben hat, bzw. ich bin präventiv abgehauen bevor er in meine Nähe kam (er hat nämlich schon von weitem, während er den Hügel herunterkam, in sein Handy gebrüllt, abwechselnd mit normalem Tonfall – wirkte echt „strange“). Hat dann aber auch gleich aufgehört zu nieseln, sonst hätte ich meinen Platz verteidigt. 🙂

Vorhergesagt war heute praktisch durchgehend viel Regen. Vormittags war dann aber fast nichts, so dass ich unsicher war, ob ich mit einem erneuten Pausentag die richtige Entscheidung getroffen habe. Als es dann aber mittags zunehmend und kurz vor WM-Fußballspiel-Anpfiff Deutschland – Mexiko so stark schüttete, dass ich die ersten 6 Minuten wegen Bildausfall nicht sehen konnte und hier die Sturzbäche auf dem Campingplatz zusammenliefen, da fand ich meine Entscheidung dann vertretbar. 🙂

Und hier noch ein kleiner Videoclip eines Robo-Rasenmähers, wie man sie hier sehr oft in den Gärten sieht, z.T. auch sehr große Flächen beackernd. Das „beackern“ meinte der Kleine hier wortwörtlich:

Wenn man die Mücken schon am Mosquito-Netz des Zeltes hängen sieht (zum Glück von außen), dann überlegt man sich, ob man nachts wirklich raus muss. Meistens hat man aber nicht die Wahl und so musste ich mich um 2 Uhr und um 6 Uhr mal kurz anziehen um draußen auf dem Weg zum WC nicht nass oder/und gestochen zu werden. Folglich habe ich versucht länger auszuschlafen, was aber trotzdem nicht gut geklappt hat, weil die netten jungen Damen vom Reinigungsservice schon relativ früh im Sanitärgebäude in der Nähe zugange waren. Außerdem waren ihre elektrisch angetriebenen Transportfahrräder (und die anderer Mitarbeiter) meilenweit zu hören.
Naja, bin ich halt um 8:30 Uhr aufgestanden und hab‘ nach dem Pausentag erstmal alle ausgepackten Sachen im Zelt wieder an die richtigen Stellen in den Taschen sortiert.

Als um ca. 8:30 Uhr der Regen vorbei war, stand ich gemütlich auf und ging ins Waschhaus, packte danach zusammen und bis dahin war das Zelt auch schon fast von allein trocken. Sehr starker Wind zur Zeit hier und die Sonne kam auch raus, trotzdem kühl noch. Im riesigen Doppelsupermarkt mit Einkaufspassage mit vielen Ladengeschäften und Restaurants hab‘ ich mich nach dem Einkauf verlaufen und hab‘ ne ordentliche Strecke zu Fuß zurückgelegt, weil ich mir nicht gemerkt hatte aus welcher Richtung ich in der Einkaufspassage zum Supermarkt/Kaufhaus kam. Wenn man halt keinen GPS-Track hat, dann bin ich aufgeschmissen – danach auf der Straße war die Orientierung wieder perfekt. 🙂

Glück gehabt heute – Regen war gegen Nachmittag angesagt; das Regenradar zeigte auch an, dass es mich auf den letzten 5 km erwischen müsste, aber nichts passierte. Blieb komplett trocken. Dafür wimmelte es beim Zelt Aufbauen nur so von kleinen Gnitzen. Der Job wird härter hier; auch unterwegs sind eigentlich fast nur noch Essenspausen in den Städten möglich, ansonsten wird man selbst gefressen… 😉

Mittsommer in Schweden habe ich mir anders vorgestellt! Die Schweden aber sicher auch, hehe. 8-10 Grad heute, den ganzen Tag Regen. Da gibt’s nicht viel zu feiern. Und ich hatte heute eine sehr anstrengende Höhenetappe, ich will heute auch keinen Trubel mehr. Morgen soll’s wieder sonniger werden und zur Erholung stehen auch nur 29 km auf dem Programm. Sachen trocknen, vielleicht Wäsche machen und mal sehen was der Tag so bringt…

Wer hat nur diese Tour geplant? So ein Stümper. 😉 Habe heute festgestellt, dass ich gar nicht die ganzen 30 km auf der viel befahrenen Hauptstraße mit schlechtem Belag fahren muss, sondern dass es wieder einen perfekten Bahnradweg mit bestem Belag direkt an den Seen entlang gab. War mit meinem Planungstool RouteConverter mit Kartenmaterial von Google Maps am PC im Vorfeld nicht ersichtlich, aber auf dem Smartphone mit der App Locus Pro dann schon, da diese Offline-Vektorkarten von OpenCycleMaps benutzt, wo dann nochmals mehr und deutlicher Informationen für Radfahrer vorhanden sind. Das hat heute ordentlich den Tag versüßt…

Heute habe ich eine E-Mail von der Spendenplattform betterplace.org bekommen, bei der ich eine Aktion laufen habe um für drei ausgewählte Projekte Geld zu sammeln mit und auf meiner Reise; es hat eine erste Spende mit einer ordentlich hohen Summe gegeben (nach meiner Kleinsttestspende um das Projekt offen zu halten). Vielen Dank!

Die Schweden auf dem Camping schienen die Niederlage auf die letzte Sekunde im Vorrundenspiel der WM erstmal verdauen zu müssen; bis 9 Uhr hat sich keiner blicken lassen, alles still auf der großen Wiese. Oder lag’s daran, dass Sonntag war? Aber im Urlaub könnte ja jeder Tag Sonntag sein, also man könnte immer ausschlafen. 😉 Jedenfalls haben’s die Schweden sportlich genommen, keiner hat mir einen bösen Blick zugeworfen oder ähnliches.

Gestern hatte ich einen Radler getroffen, der macht den Kreis um Südschweden genau andersrum und kam über Dänemark. Der ist allerdings hart drauf und spannt sich abends nur ein Tarp auf. Könnte ich nicht, schon wegen der Insekten und der fehlenden Privatsphäre, und wenn’s regnet oder stürmt ist das ja gleich nochmals viel ungemütlicher und kälter. Aber das erklärte, warum er nach der Ankunft nur da saß und nichts machte (normalerweise bauen andere ihr Zelt auf und stellen ihre Taschen rein); sein Zeug war besser geschützt in den Taschen am Fahrrad als wenn er das alles quasi offen hätte rumstehen lassen.

Gestern habe ich mich irgendwie bei der Einkaufsplanung vertan und nicht gemerkt, dass das erste Lebensmittelgeschäft erst nach 30 km kommt. So hat mich bei Kilometer 15 dann die letzte Banane bei Laune gehalten, bis es dann beim ICA Quantum ein Croissant mit Schokomilch zur Belohnung gab. 🙂
Uppsala ist ne nette alte Stadt mit (zum Teil finsterer) Geschichte und ca. 40.000 Studenten (und geschätzt 180.000 Fahrrädern), ähnlich wie Lüneburg, nur ne Nummer größer.

Nachdem die deutsche Fußball-Nationalmannschaft nun nach Hause reist, trete auch ich demnächst die Heimreise an: Kilometermäßig habe ich die Hälfte auf dem Tacho (ca. 1500 km), zeitmäßig mit dreieinhalb Wochen ebenso. Also höchste Zeit mal einen Genusspausentag einzulegen, das soll morgen der Fall sein. Danach müste ich sehr bald die Ostküste Schwedens erreichen und der entlang geht es dann wieder zurück nach Trelleborg.

Man muss nur mit den Leuten reden – hatte gestern beim Bezahlen angedeutet, dass ich vielleicht auch zwei Tage bleibe, je nach Wetterlage. Da hat sie mir einen Deal vorgeschlagen: 20 € für zwei Tage anstatt regulär 2x 15 €. Da habe ich nicht lange übgerlegt…

Heute nach dem Aufstehen um 8 Uhr (trotz Pausentag, Sonne trieb mich aus dem Zelt) erstmal 4 km zum Einkaufen gefahren, einen Geocache gehoben, am See gefrühstückt, danach lange geschwommen und noch länger gesonnt – jetzt bin ich müder als wenn ich eine normale Distanz geradelt wäre. 😉

Eigentlich Zeit für eine Siesta im Zelt, aber vermutlich ist es da noch zu warm. Allerdings, ich habe extra in weiser Voraussicht unter Bäumen im Schatten aufgebaut gestern. Mal sehen…

Jetzt bin ich genau vier Wochen lang unterwegs. Kleines Zwischenfazit? Bisher läuft’s ganz gut, das Wetter ist besser als ich zu hoffen wagte und bisher keinerlei Pannen oder Probleme. Mein Knöchel und seit gestern mein linkes Auge tun etwas weh, aber das ist momentan noch nichts, was mir Sorgen machen würde. Obwohl privat die letzten Wochen vor meinem Urlaub (und zu Beginn) manches hätte besser laufen können, hatte ich heute wieder so einen „Hach-wie-schön-ist-doch-die-Welt-Moment“ – so schlimm kann’s also irgendwie dann doch nicht sein.

Vorab der gute Wetterausblick, der Laune macht:

Und jetzt zum heutigen Tag:

Möwenterror, Katzenladies, erste Tube Sonnencreme aufgebraucht, eiskalte Getränke, frische Gedanken, schöne Zeltwiese. Heute lief alles wie am Schnürchen, ich hab‘ zweimal eingekauft und fuhr einigermaßen beschwingt durch die Gegend (wenn nicht gerade eine dieser fiesen kleinen 3-5-Prozent-Steigungen einen massiv ausbremsten).

Sie hat mich zwar „angehejt“, aber bevor ich fragen konnte, was das zu bedeuten hat, waren die Katze und die Frau schon hinter meinem Rücken auf die Grünfläche hinter meiner Bank verschwunden…

Heute nochmals eine kurze Strecke mit anschließendem Waschtag, aber morgen ist Schluss mit dem Rumgetrödel, da stehen wieder über 80 km auf dem Plan um mich damit in eine gute Ausgangslage für die Besichtigung von Stockholm zu bringen. Sprich, möglichst nah ran an die Großstadt, die viel Zeit fressen wird…

35 € für einen Erwachsenen und ein kleines Zelt auf dem Campingplatz! Das ist schon ziemlich Wucher, zumal wenn man bedenkt, dass in keinster Weise eine adäquate Gegenleistung gegeben ist hier – alles etwas heruntergekommen und kein Wifi. Das hatte ich auf anderen Campingplätzen (besser) auch schon für 8, 10 oder 15 Euro. Da könnte ich mich jetzt gerade ein wenig drüber ärgern…aber bringt ja nichts, deswegen einfach schnell in den Schlafsack…

Unterwegs war mir das nicht so bewusst, aber 9 km vor dem heutigen Etappenziel hätte ich in Stocksund anstatt nach rechts nach links abbiegen können und wäre quasi schon in Stockholm gewesen. Allerdings wäre ich heute zu müde und träge gewesen mir die Großstadt auch noch anzutun. Die ziehe ich mir morgen auf gepflegten 39 km Tagesetappe rein… 🙂

Nach 10 km war ich heute in Stockholm. Wenn man die letzten Wochen eher wenig Leute, Straßen und Bauwerke gesehen hat, dann kann einen das ganz schön erschlagen. Der Verkehr ist nicht ganz einfach zu meistern (zumal als weniger wendiges Fahrrad mit Anhänger), 2-3 mal hätte es zu kritischen Situationen kommen können (an denen ich auch nicht ganz unschuldig war). Aber letztlich klappt das mit Umsicht ganz gut, auch dank der vielen Radwege. Als Fazit würde ich sagen: Stockholm – immer eine Reise wert!

Nähern wir uns der Großstadt heute ausnahmsweise zuerst mit dem Überflug:

Tauchte da heute wie aus dem Nichts plötzlich diese Fähre auf – ich konnte quasi nur auf sie drauf fahren. Also so wie das vorgesehen ist. Nur hatte ich die überhaupt nicht in meiner Planung drin, dachte da wäre ne Straße. Sie fuhr dann auch gleich los, nachdem ich an Bord war, und hat nicht mal was gekostet. So muss das sein.

Eigentlich sollte man am Campingplatz angekommen sofort zur Abkühlung ins Wasser springen. Wenn man dagegen erst sein Zelt aufbaut, Schlafmatte aufpustet und alle Taschen verstaut etc., dann ist man oft schon wieder zu sehr abgekühlt. So war das heute auch, ich bin aber trotzdem schwimmen gegangen. Schwimmen „gegangen“ wörtlich zu nehmen, das war mal wieder eine Flachwasserbucht, wo man gefühlt hunderte Meter rauslaufen muss im Wasser bis man endlich schwimmen kann.

Heute war von 8 bis 16 Uhr stärkerer Regen angesagt, deshalb wollte ich um 6 Uhr aufstehen und gleich das Zelt abbauen. Hat aber schon vorher angefangen zu regnen, da dachte ich mir: „Egal, Pausentag!“ und hab‘ mich noch ein paarmal umgedreht. Dann hat es aber gegen 10:30 quasi aufgehört zu regnen, aber bei Abfahrt um 12 Uhr werden 76 km stressig und anstrengend. Werde ich morgen bei Sonnenschein machen – so die Vorhersage diesmal stimmt – und jetzt gleich das Spiel Schweden gegen England ansehen. Hat doch auch was für sich?! 🙂

Die Strandlage ist ganz schön, aber ziemlich „vergnitzt“ nach der Ankunft gestern. Allerdings habe ich keine Bisswunden – vielleicht gibt es da unterschiedliche Arten? Bei Regen vormittags sowieso kein Problem, mal sehen, wie es später sein wird…

Trotz 76 km auf dieser Etappe habe ich mir heute die Zeit gegönnt einen kompletten Schleusenvorgang einer modernisierten alten Holzschleuse zu verfolgen (eine große Segelyacht und drei Motorboote). Der anschließende schöne naturnahe Kanal verbindet Söderköping mit der Ostsee. Dazu sind zwei Schleusen notwendig.
Heute eine kleine Minipanne gehabt, aber nicht dramatisch. Da war schon fast dramatischer, dass die morgens gekaufte Schokolade etwas weich wurde bei der Wärme und ich jetzt keinen Nachtisch habe. 🙂 Es macht also einen Unterschied, ob man etwas eher oben oder unten im Anhänger transportiert – was ja auch zu erwarten war, hehe.

Und hier noch ein Artikel, den ich heute gelesen habe:

Heute habe ich eine sehr sympathische junge Familie mit zwei Kindern getroffen, die ein Jahr lang von Stockholm bis nach Südspanien (und noch ein bisschen weiter) radwandern. Auf dem Zeltplatz stehen wir nun nebeneinander. Und wie sollte es anders sein: Beide Elternteile nach Schweden ausgewanderte Deutsche. Sie machen diese lange Radreise ohne jemals zuvor radgewandert zu sein – schon ein bisschen verrückt und mutig. Aber den mutigen Verrückten steht die Welt offen! 😉 Ich glaube, sie schaffen das…

Gestern und die letzten Tage haben mich so viele Schweden nett aus dem Auto angelächelt, Daumen hoch gezeigt oder mit dem Arm aus dem Fenster gewinkt, dass ich meine Kritik an den schwedischen Türschließsystemen (auf Campingplätzen zumindest) noch ein bisschen verschiebe. 😉 Ich muss jetzt was essen und das Fußballspiel Frankreich gegen Belgien ansehen… 🙂

Zwei Etappen zusammenlegen oder nicht? Darüber habe ich heute während der Fahrt ne Weile sinniert. Letztlich haben die faulen Muskeln gewonnen, die sich nach Erholung von der stechenden Mittagssonne sehnten. In Västervik hab‘ ich mir einen kalten Liter Blutorangensaft gekauft und mit nem halben Liter mitgeführtem Wasser gemischt – das lief runter wie nix während ich im Stadtpark unter einer Schatten spendenden Linde rastete. 🙂
Danach bin ich dann auf den riesigen 5-Sterne-Camping gefahren, der allerdings Wünsche offen ließ: 6 Waschmaschinen im Servicehaus nützen mir gar nichts, wenn das Becken für die Handwäsche fehlt. Naja, es sollen noch weitere sonnige Tage folgen…

Hat ne Weile gedauert, bis ich morgens über die Übernachtungsrechnung hinweg gekommen bin: 40 Euro für ein kleines Zelt, echt abgehoben und weltfremd. Aber ne Alternative hätte ich eh nicht gehabt. Weiterfahren wäre nicht so gut gekommen mittags um 15 Uhr – heute waren schlechte Wege und fast 600 Höhenmeter auf den 52 Kilometern bis zum nächsten Camping angesagt. Der ist nun wiederum glatt das Gegenteil zu gestern: Klein, ruhig und familiär (der Platzwart dudelt gerade etwas Trompete in nem Holzpavillion wo ein Klavier steht, woran sich auch welche ausprobieren *g*), allerdings mit 26 € auch nicht gerade günstig.

Freitag der 13. und nichts ist schief gegangen! Jetzt bin ich genau 6 Wochen unterwegs und habe 2260 km zurückgelegt. So langsam wäre es mal an der Zeit in einem anderen Land zu fahren, der Speiseplan im Supermarkt wird langsam eintönig und langweilig. Kenne bereits das komplette trekkingtaugliche Sortiment bei ICA und Coop auswendig und finde nichts Neues mehr. 😉 Landschaftlich ändert sich auch kaum noch was, es wird allmählich etwas eintönig – dass das Wetter immer sonnig ist, darüber will ich mich aber gar nicht beschweren… 🙂

Ich find’s total süß, wenn kleine Mädchen, die gerade mal sprechen können, am Zelt vorbei laufen und kurz ein piepsiges „Hej hej“ reinwerfen. Muss ich irgendwie immer grinsen. Oder wenn ein alter Schwede in seinem Mini-Langsam-Auto hinterm Steuer hervorwinkt. Den Schweden scheint mein Gefährt zu gefallen, höre auch immer wieder mal ein „Nice!“ beim langsamen Vorbeifahren.
Vor der Abfahrt habe ich mit einem Fahrradschrauber aus Berlin gefachsimpelt, der mit seiner Frau in einem Faltboot unterwegs ist. Er riet mir, mit der Pinion-Schaltung fürs neue Rad noch zu warten…gerade den Tag davor habe ich auch gedanklich verschiedene Varianten durchgespielt. Mal sehen, was passieren wird…

Heute habe ich mir trotz nicht ganz vorhandener Gesundheit die Kante gegeben und zwei Tagesetappen an einem Tag abgerissen. Lief gerade so gut, da dachte ich, warum aufhören, wenn’s am schönsten ist?! 😉 Gebadet hatte ich die Tage davor schon ausführlich, gestern sogar mit lange auf dem Steg liegen und 20 cm unter mir verschieden große Fische beobachten, darunter auch ein ganzer Schwarm von 2-cm-Babies, die mehrmals am Steg vorbei kamen. 🙂

Lief heute wieder gut – relativ früh losgekommen, relativ gute Wege und nicht allzu störender Wind (gelegentlich auch mal von hinten), motivierende Bach-Jazzmusik von hinten vom Anhänger (J. Loussier), läuft. Muss auch, denn eben hat die Spedition angerufen, die mein Gartenhaus zum Aufbauen für nach der Tour liefert, sie wollen schon am 23. Juli liefern. Eigentlich wollte ich erst zwei Tage später zu Hause sein. Verschieben geht aber auch nicht, sonst muss ich drei Wochen warten und da muss ich dann wieder arbeiten. Saudumm gelaufen, obwohl ich den blöden Internet-Shop extra auf diese Problematik hingewiesen habe und die sagten, das wird schon klappen. Jetzt bin ich diese letzte Woche meiner Reise in Eile und muss mal sehen, wie ich das schaffe…

Gestern Abend auf dem Campingplatz beim Essen habe ich den Anruf der Spedition bekommen, die mir mein Gartenhaus mit dem großen LKW nach dem Schwedenurlaub anliefern soll. Ab Mittwoch hatte ich dem Internetshop gesagt und das auch schön bestätigt bekommen. Nun sagte die Spedition Montag oder dann erst wieder drei Wochen später. Arrgghhh! Da kam ich ins Schwitzen: Urlaub abbrechen, mit dem Zug zurück oder Chef anrufen und die nächsten 3 Wochen Urlaub versuchen zu stornieren/verschieben bis das Gartenhaus dann geliefert wird? Zug fahre ich sehr ungern mit Rad, Taschen und Anhänger, also habe ich mich entschlossen es durchzuziehen und nochmals 4 Etappen zu zweien zusammenzufassen. Dann eben Gewalttouren – einigermaßen fit bin ich ja nun. Leider wird das jetzt plötzlich wieder hügeliger, wo es doch die letzten zwei Tage so schön flach war. Fast 1000 Höhenmeter waren das Resultat. Das führte dann dazu, dass ich heute insgesamt 7 Liter getrunken habe… 🙂

An so nem Regentag, wo man nicht viel zu lachen hat, fallen einem manchmal Dinge aus dem Alltag ein, über die man – wenn man mal genau drüber nachdenkt – doch plötzlich lachen muss, obwohl man das vorher nicht musste. Lachen musste ich auch (hinterher), als mir vor dem Supermarkt ein schwedisches Pärchen entgegen kam: Beide blond, mit längeren hochgesteckten Haaren. Ich musste zweimal hinsehen, dass der eine Mensch ein Typ war, der die Haare gleich trug wie seine Freundin. 🙂

Ich muss ja mal sagen, dass ich Südostschweden gerade ziemlich eintönig und langweilig finde. So langweilig, dass ich heute gerade mal ein Bild gemacht habe, und das finde ich zu langweilig um es hier zu posten. Deshalb erlaube ich mir eines von gestern zu nehmen. 😉
Ich weiß nicht, ob’s am Start der Tour lag oder an der Begleitung oder ob Südwestschweden wirklich schöner ist. Vielleicht liegt’s auch daran, dass ich aus dem nördlichen Südschweden komme, wo einem visuell deutlich mehr geboten ist. Oder ich bin einfach schon zu lange unterwegs und habe zu viel gesehen… 🙂
Vor ein paar Tagen habe ich übrigens den ersten Dachs in meinem Leben gesehen; er hoppelte vom Straßenrand 2-3 Meter in ein Gebüsch – ist schöner als die 4-5 toten Dachse am Straßenrand, die ich auf dieser Tour auch schon gesehen habe.

Gibt’s diese leckere Eissorte (im Video) auch in Deutschland?
Weniger lecker war das Trinkwasser auf dem letzten Campingplatz: Es hatte einen üblen Beigeschmack von fauligen Eiern. Schon beim Duschen gestern Abend hatte ich das Gefühl da stimmt irgendwas nicht. Heute Vormittag hab‘ ich unterwegs alles mitgenommene Wasser trotz Hitze ausgekippt und Sprudel und Saft gekauft…und für so nen Camping zahlt man 25 € (inkl. längerem Warten bis man beim Duschen an die Reihe kommt oder bis um 10 Uhr morgens das einzige Sanitärgebäude wieder geöffnet wird nach Reinigung).

Na sowas, heute bin ich tatsächlich das erste Mal meinem Masterplan ca. 30 km voraus: Der geplante Campingplatz war (mir) zu voll, kein ruhiges Plätzchen mehr zu finden und direkt neben der Hauptstraße. Dann lieber noch eine lange Strecke über die hügeligen Felder dazu, und es hat sich gelohnt. Am Ende war ich so erschöpft, dass ich der entgegen kommenden nett anzusehenden keck mit „Hej“ grüßenden Rennradlerin nicht mal mehr ein „Hej“ erwidern konnte – hab‘ gerade noch die Finger der linken Hand vom Lenker abstrecken und leicht nicken können. 🙂

Bleiben morgen nur noch knapp 30 km bis zur Fähre nach Trelleborg. Noch entspannter als geplant. 😏

So, jetzt habe ich die letzten Kilometer in Schweden hinter mich gebracht und sitze in Trelleborg auf einer Bank vor dem Fährgelände und warte darauf, dass es 20 Uhr wird und das Boarding beginnen kann. Zwischendurch (auf den 30 Kilometern bis Trelleborg) habe ich noch die Batterien an den Sendern am Vorderrad und am Trittfrequenzmesser ausgetauscht. Vor 2-3 Tagen hatte ich nämlich erstmals auf dem Fahrradtacho die Meldung bekommen, dass die Batterien bald leer sind. Vielleicht war auch das der Grund, dass mein Tacho sporadisch seit 2-3 Wochen gelegentlich mal kurz ausfiel und das WD-40 oder das Nachstellen des Sensors an der Radgabel haben nur zufällig bzw. scheinbar was gebracht. 🙂

Das Bild ist von gestern. Heute führte der Radweg wieder fast nur der Hauptstraße lang und da gab es nichts zu sehen…

Leider bockt jetzt zum Ende hin noch die Strava-App und ich kann die heutige Aktivität nicht hochladen/synchronisieren. Also keine Kartendarstellung. Mal sehen, was der Support (irgendwann) dazu sagt…

Nachtrag: Support sagt, es gab den Tag für alle Strava-Benutzer Probleme. Am nächsten Tag war die (sowieso eher langweilige Aktivität/Strecke) dann hochgeladen:

Am letzten Tag ging es eigentlich nur noch darum anzukommen – und zwar möglichst vor den für Lauenburg und Lüneburg vorhergesagten Gewittern nachmittags (die dann aber gar nicht kamen). Also habe ich eher Straßen und Radwege an Straßen genommen anstelle von schlechter befestigten Radwegen durch die Natur. Deshalb war ich dann sehr schnell und früh zu Hause (was auch okay war bei 30 Grad Hitze), wo ich alles wie erwartet angetroffen habe. Und alles ohne Panne unterwegs, perfekt.

Auf dem Hinweg habe ich dafür noch 2 Tage gebraucht, heute nur 8 Stunden – sieht so aus, als hätte das Training die letzten Wochen die Form gesteigert. 😄
Allerdings muss man auch dazu sagen, dass ich heute – wo immer es ging – asphaltierten Radwegen entlang von größeren Straßen oder auch direkt Straßen den Vorzug vor eher unbefestigten naturnahen Radwegen gegeben habe. So konnte ich kräfteschonender und schneller vorankommen und zudem 11 km einsparen…


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