Dänemark, 20.07.2017

Nach nur 3 km Fahrt war ich heute schon auf der Palme, ziemlich weit oben. Der Weg mies und das Dauergequietsche machte mich verrückt. Und die Aussicht darauf, dass das womöglich knapp 2000 km so weiter gehen könnte. Nicht mal Mendelssohn-Bartholdy-Beschallung von hinten konnte mich wieder einfangen. Waren ca. 10-15 km Frustradeln.
Bis ich auf die Idee kam nach den Pedalen und Kurbeln auch mal die hydraulisch gefederte Sattelstütze, die in letzter Zeit etwas zu viel Spiel bekommen hat, in den Kreis der Verdächtigen aufzunehmen. Mit halb Glück und halb Verstand drückte ich die Federung 3-4 Mal stark nach unten, mehr als bei normaler Belastung. Siehe da, es ist weg! 🙂
Blieb nur noch das Anhängerquietschen bei stärkeren Linkskurven, was aber vertretbar ist. Und selbst das scheint sich erledigt zu haben, nachdem ich nun ca. 2 Stunden im Regen gefahren bin. Vielleicht hat’s den Sand rausgespült…
Jetzt trockne ich Klamotten in ner großzügigen warmen Küche (das ist echt klasse an skandinavischen Campingplätzen) und hoffe darauf, dass der Regen in der Nacht abklingt (hat jetzt schon stark nachgelassen).

Möglicherweise sehe ich morgen schon die Ostsee, damit wäre der Wechsel von der Nord- an die Ostsee vollzogen, trotz beharrlichem Ostwind:



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